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Tarot

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Man kann ja ganz einfache Sachen so verkomplizieren das einem die Freude daran vergeht!

Das Tarot ist eine symbolische Lehre, die schon immer in den Mysterienschulen angewendet und gelehrt wurde.

Darin enthalten ist die Grundstruktur des mystischen Einweihungsweges.

Die tiefere Bedeutung, die man als Wegweiser auf dem Einweihungsweg bezeichnen kann, erreicht man durch Meditation über die Karten.

Tarot ? Wikipedia

LG.Sche
 

Alchemist

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AW: Tarot

Mein Zugang zur Symbolik des Tarots: Innere Gestalten habe ich gestaltet.
Tarot I: Der Magier -
Tarot II: Die Hohe Priesterin -
Tarot III: Herrscher ....
moz-screenshot.jpg
 

Alchemist

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AW: Tarot

He he, die sehen wirklich ganz gut aus, hast du noch mehr oder erstmal nur diese Drei?

LG.Sche
:faad: Auch eine Art der Symbolik: Ansicht - Reflexion - Aktion .... Meine drei Bilder sind Meditationen zu Tarot-Motiven. Sie sollten nicht "unbedingt gut aussehen", sondern waren meine Merkhilfen und Wegweiser. Sie sind nebenbei entstanden. Manche Tarot-Motive werden durch Regeln von Geometrie und Symmetrie erschlossen; oder durch Analogien aus Zahlen-Buch-Staben-Planeten-Farb-Zuordnungen, oder durch Anleihen aus der Alchemie mit ihren Stufen der Wandlung, oder durch persönliche Entwicklungsphasen und innere Erfahrungen ....
 
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20-1-30-40

Guest
AW: Tarot

Ich habe nach langer Zeit mal wieder ein Deck gekauft:
Deviant Moon Tarot

Schön gemacht, von der ersten bis zur letzten Karte. Der Künstler ist nicht nur Künstler, sondern versteht auch was vom Tarot, eine seltene Kombination!
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Ich habe nach langer Zeit mal wieder ein Deck gekauft:
Deviant Moon Tarot

Schön gemacht, von der ersten bis zur letzten Karte. Der Künstler ist nicht nur Künstler, sondern versteht auch was vom Tarot, eine seltene Kombination!

Hallo 20,

Die Karten sehen sehr modern aus. Ich hab auch ein paar neue Karten bekommen, allerdings sind sie uralt und symbolisieren das alte Ägypten.

Die Beschäftigung mit den Symbolen und Bildern des Tarots, kann helfen die intuitiven Fähigkeiten zu entwickeln, so das wir besser im Einklang mit uns selbst leben.

LG.Sche
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Nun, mit Tarot "spiele" ich recht selten, ich befasse mich auch nicht allzu oft damit. Von daher kann ich wenig dazu beitragen.

Grüße Solly
 
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20-1-30-40

Guest
AW: Tarot

der tod ist nicht mem. nach der richtigen reihe wie von mir dargestellt ist der tod Nun. Mem ist der Gehängte, der übrigens an einem großen Taw baumelt..

Aber richtig, der atbash tausch Alef mit Taw, Beth mit Shin, Gimel mit Resh usw,

AGS

Rrrichtig, soweit bin ich dann auch mal vorgedrungen. Der Gehängte started eine neue Reihe wenn man so will und steht im Kontrast zum Magier. Das macht mehr Sinn.

Ein Grund warum ich den Gehängten als Avatar habe ist das ich diesen Pfad interessant finde Den Pfad des Magiers ... nun weiß hier ja jeder wie ich dazu stehe.
 
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20-1-30-40

Guest
AW: Tarot

Oh, das dachte ich sei offensichtlich.
Der Magier steht am Beginn des Einweihungsweges über die Ratio, die folgenden Karten spiegeln das wider. Dem gegenüber steht der Weg über Emotion, Gefühl und Erfahrung. Der Gehängte ist "Verrückt". Die Karten die dem Gehängten folgen drücken diesen Weg aus.
Das kann man gut sehen wenn man die beiden Wege gegenüber legt. :norma:
 
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20-1-30-40

Guest
AW: Tarot

Der Narr liegt ausserhalb, ist imhO eine Zusammenfassung aller großen Arkana Karten.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Super Erläuterungen, nun sehe ich das Tarot nicht mehr unbedingt als "Spiel".. Den Magier hatte ich einmal als "Jahreskarte" sowie auch den Eremiten (verdeckt ausgelegt und eine Karte rausgezogen). Habe den Weg leider nicht wirklich verfolgt.

Ein großes Blatt habe ich allerdings noch nie gelegt, weil ich sie untereinander nicht in Beziehung bringen könnte.
Ist doch recht interessant zu lesen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Ich weis jetzt nichgt genau was du mit dem großen Blatt meinst aber man kann die 22 großen schlüssel einfach der reihe nach hinlegen wie da getan: Tafel der Entsprechungen im Tarot ... und dann die beziehung zwischen einer karte und der nächsten überdenken. die sind u.a. so:

Man müsste ja dann die jeweiligen Beziehungen der nebeneinanderliegenden Karten richtig deuten können, auch wenn sie sich zu widersprechen scheinen. Allein das würde mir recht schwerfallen.
Oder kann man auch Querverbindungen herstellen?
Ich meine damit, wenn ich alle Karten auslegen würde, also das gesamte Blatt. Und dann Querverdindungen deuten. Oder geht das bei Tarot nicht?
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Man müsste ja dann die jeweiligen Beziehungen der nebeneinanderliegenden Karten richtig deuten können, auch wenn sie sich zu widersprechen scheinen. Allein das würde mir recht schwerfallen.
Oder kann man auch Querverbindungen herstellen?
Ich meine damit, wenn ich alle Karten auslegen würde, also das gesamte Blatt. Und dann Querverdindungen deuten. Oder geht das bei Tarot nicht?

Räusper, mit den Tarot Karten würde man das nicht so machen, denn es sind zu viele (78) insgesammt.

Da legt man eher sowas, wie das Keltische Kreuz.

Du denkst wahrscheinlich, eher an die Madame-Lenormand-Karten.

LG.Sche
 
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20-1-30-40

Guest
AW: Tarot

@Solly
wenn Du jetzt wirklich Karten legen willst, so reicht es nicht die Karten zu kennen. Das hat AG oben ja ganz gut beschrieben. Das wirkt auf Dich. Das ist eher wie ein Enzym, nicht die Karten sagen die Zukunft vorraus sondern Du. Die Karten helfen Dir nur in einen passenden Bewußtseinszustand.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Hallo AGSzabo;
diese umkehr ist jene der beeinflussung von oben (narr, überbewusstsein) nach unten (hohepriesterin, unterbewussteins) und dadurch der kraft von innen nach aussen (manifestation). aus beeinflussung folgt manifestation,
Erstmal wirkt die Kraft (0) ja durch den Magier (1) den Willen und dann durch die Intuition Hohepriesterin (2) was dann zur Manifestation (3)führt.
in der zahl 12 des gehängten sehen wir die 2 die sich durch die 1 auswirkt. 2 ist aber die hohepriesterin, die sitzt innen ... und 1 ist der magier, die linse durch die das innere zum äußeren wird. die quelle des einflusses ist aber nicht der magier selbst, sondern der narr, das höhere, göttliche bewußtsein.
Schönes Spiel, ich würde dann doch eher auf die Quintessenz, die Drei tippen. (symbolisch Materie führt ins Leid).
Doch ist es gerade auch das, was eine Initation oder neue Weltsicht ausmacht.


LG.Sche
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

> Erstmal wirkt die Kraft (0) ja durch den Magier (1) den Willen und dann durch die Intuition Hohepriesterin (2) was dann zur Manifestation (3)führt.

ok, einverstanden. die hohepriesterin sitzt innen und die kaiserin (3) wieder aussen.


> Materie führt ins Leid

was hat das mit der kaiserin / 3 zu tun?


Freie Assoziation, oder hat eine Geburt nicht auch was mit Leiden zu tun, so wie auch der Gehängte ein Opfer ist der Materie ist?

:) Lg.Sche
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Hallo 20!

mindestens ein User hat hier so wie ich eine Tarot Karte als Avatar.
Das Tarot wird ja gerne zum Wahrsagen verwendet (es gibt auch andere Nutzen). Was meint Ihr wie das eigentlich funktioniert bzw. theoretisch funktionieren soll. Ist das "nur" Psychologie? Oder wie wird die Zuklunft wahr genommen?

Geht das garnicht?

Sind Tarotkarten "Quatsch"?

Wie ist Eure Meinung dazu?
Ich würde es in erster Linie als Meditationshilfe sehen, das die Karten einen psychologische Sinn ergeben, hat glaube ich C.G.Jung mit seinen Archetypen nachgewiesen.

Nach Jung sind Archetypen universell vorhandene Urbilder in der Seele aller Menschen, unabhängig von ihrer Geschichte und Kultur. Dazu zählen Vorstellungen, Gegenstände und Lebewesen aus der Umwelt. Um die Existenz von Archetypen, die nicht direkt, sondern als Anbahnungen von Vorstellungen vererbt werden, nachzuweisen, sammelten Jung und seine Mitarbeiter Material aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen. Sie betrachteten auf dem Hintergrund dieser Spuren Träume von Patienten und fanden dabei Vorstellungen, die den bildlichen Darstellungen fremder Kulturen, mit denen der Träumer niemals in Berührung gekommen war, stark ähneln. Sie stellten die These auf, dass religiöse und kulturelle Zeugnisse verschiedener Völker in begrenzten Variationen, ähnliche Motive, Vorstellungen und Ausdrucksformen hätten. Jung recherchierte hierzu sehr viel Material, was aus unterschiedlichen Zeiten und aus vielen Kulturen stammte und stellte in den Darstellungen fest, dass bestimmte Bilder, Motive und Symbole sich immer wiederholen, ohne dass die Kulturen voneinander beeinflusst worden waren. Er nannte diese Gemeinsamkeiten Archetypen, welchen im Individuationsprozess vieler seiner Patienten eine besondere Rolle zukam. Dieses Material und vor allem seine Bedeutung für die Kultur und den einzelnen setzte er in Verbindung mit den unterschiedlichen Entwicklungen seiner Patienten. Zu den Archetypen gehören: Schatten, Anima und Animus, die Große Mutter, der oder die alte Weise, das Mandala, der Abstieg der Seele zum Wasser, der Abstieg ins Totenreich, und andere. Dabei ist das Erscheinen von Archetypen in den Phantasien und Träumen stets mit dem Gefühl des Numinosen verbunden.
Carl Gustav Jung ? Wikipedia


Für die Zukunftsdeutung, ist zumindest der momentane Trend der Entwicklung, mit Hilfe der Karten ersichtlich.


In der Mitte des 19 Jahrhunderts erschien ein großer Kabbalist und Gelehrter, sein Name war, Eliphas Levi Zahed, er war außerdem Philosoph, Statistiker, Künstler und vor allem ein großer Spaßvogel!
Er sah die Tarotkarten als eine bildhafte Form des kabbalistischen Baumes.

Die 22 großen Arkana, können auch den 22 hebräischen Buchstaben zugeordnet werden und jede Karte steht für einen der 22 Pfade des kabbalistischen Baumes.

Fazit:
Der Ursprung des Tarot ist nicht abschließend geklärt
Es ist durchaus möglich, damit die Kabbala bildlich darzustellen.

LG.Sche
 
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Ehemaliger_User

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Hallo 20!

Ich würde es in erster Linie als Meditationshilfe sehen, das die Karten einen psychologische Sinn ergeben, hat glaube ich C.G.Jung mit seinen Archetypen nachgewiesen.

Carl Gustav Jung ? Wikipedia


Für die Zukunftsdeutung, ist zumindest der momentane Trend der Entwicklung, mit Hilfe der Karten ersichtlich.


In der Mitte des 19 Jahrhunderts erschien ein großer Kabbalist und Gelehrter, sein Name war, Eliphas Levi Zahed, er war außerdem Philosoph, Statistiker, Künstler und vor allem ein großer Spaßvogel!
Er sah die Tarotkarten als eine bildhafte Form des kabbalistischen Baumes.

Die 22 großen Arkana, können auch den 22 hebräischen Buchstaben zugeordnet werden und jede Karte steht für einen der 22 Pfade des kabbalistischen Baumes.

Fazit:
Der Ursprung des Tarot ist nicht abschließend geklärt
Es ist durchaus möglich, damit die Kabbala bildlich darzustellen.

LG.Sche

Wenn man es möchte kann man alles mit der Kabballa in Verbindung bringen. Und besonders wenn man Hebräisch nicht einmal ansatzweise lesen und verstehen kann, macht es enorm Sinn sich da in irgendwelche Deutungen und Auslegungen hineinzuarbeiten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anwendung der kabbalistischen Lehren für Leute Sinn macht, die wirklich jüdischer Herkunft sind und die sich wirklich in der Sprache sowie in der althergebrachten Kultur aufgewachsen und ausgebildet worden sind. Bei allen anderen bin ich schwer am zweifeln ob sie die Kabballa richtig verstehen und sie dann auch dementsprechend richtig auslegen können.

Gruß

Baronesse die schon bemerkte, dass es euch schwer fällt, auf das ein zu gehen was nicht mit Kabbala im bezug aufs Tarot zu tun hat;)
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
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AW: Tarot

Hallo Baroness de Berjaraque;
Wenn man es möchte kann man alles mit der Kabballa in Verbindung bringen. Und besonders wenn man Hebräisch nicht einmal ansatzweise lesen und verstehen kann, macht es enorm Sinn sich da in irgendwelche Deutungen und Auslegungen hineinzuarbeiten.
So ist das mit den Tarotkarten allerdings auch, die "echten Kabbalisten" bringen Tarot und Kabbala sowieso nicht in einen Zusammenhang.
Zumindest sollte man sich die "Bilder" der großen "Karten" als Archetypen vorstellen, sie sind also so alt wie die Menschheit, deshalb auch zeitlos.
C.G.Jung brauchte auch lange, bevor er anerkannt wurde.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anwendung der kabbalistischen Lehren für Leute Sinn macht, die wirklich jüdischer Herkunft sind und die sich wirklich in der Sprache sowie in der althergebrachten Kultur aufgewachsen und ausgebildet worden sind. Bei allen anderen bin ich schwer am zweifeln ob sie die Kabballa richtig verstehen und sie dann auch dementsprechend richtig auslegen können.
Kabballa hat für mich erstmal gar nichts mit Judentum zu tun, demzufolge, hätten wir ja auch nichts mit der Bibel zu schaffen, die doch wohl rein jüdischen Ursprunges ist.


Baronesse die schon bemerkte, dass es euch schwer fällt, auf das ein zu gehen was nicht mit Kabbala im bezug aufs Tarot zu tun hat;)
Wie wäre es, wenn wir mal auf C,G.Jung eingehen?
 
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