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Unsichere Geburtszeit: Wie geht ihr mit dem Aszendenten um?

Thomas_Evenry

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7. Oktober 2026
Beiträge
4
Hallo zusammen,

wie würdet ihr jemandem den Umgang mit einer unsicheren Geburtszeit erklären, wenn es um den Aszendenten geht?

Mein Vorschlag wäre, zuerst sauber zwischen einer dokumentierten Uhrzeit, einer ungefähren Familienerinnerung und einer völlig unbekannten Uhrzeit zu unterscheiden. Eine geschätzte Zeit sollte auch im Ergebnis als Schätzung erkennbar bleiben. Nur weil ein Rechner einen exakten Grad ausgibt, sind die eingegebenen Daten noch nicht genau.

Wenn beispielsweise nur „zwischen 7 und 8 Uhr“ bekannt ist, würde ich die Angaben für diesen Zeitraum vergleichen und offen benennen, was sich dabei verändert. Einen passenden Charaktertext würde ich nicht als Beweis für die richtige Geburtszeit nehmen. Bei völlig unbekannter Uhrzeit würde ich lieber auf eine eindeutige Aszendenten-Zuordnung verzichten.

Welche Vorgehensweise findet ihr für Einsteiger verständlich? Und wie trennt ihr dabei rechnerische Genauigkeit von der anschließenden symbolischen Deutung?

Viele Grüße
Thomas (Evenry)
 

Elfi

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6. Oktober 2026
Beiträge
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Dazu paßt eine Geschichte:
Bei einem Familientreffen kam die Frage der genauen Uhrzeit meiner Geburt auf. Meine Mutter ist früh gestorben und mein Vater erinnerte sich nicht mehr.
Meine Schwester fragte mich: "was glaubst du denn, wann du geboren bist?" Ich hab nicht lange überlegt und sagte: "10 Uhr morgens".
Allerdings dachte ich gleich, das könne nicht sein, denn wer ist schon Punkt 10 geboren.
Nun wollte ich es genau wissen und hab beim Standesamt angerufen. Welch Überraschung, es war tatsächlich Punkt 10.
Deshalb denke ich, daß wahrscheinlich jeder unbewußt die Uhrzeit kennt.
 

Thomas_Evenry

New Member
Registriert
7. Oktober 2026
Beiträge
4
Hallo Elfi,

danke, dass du deine Geschichte teilst. Dass deine spontane Vermutung mit dem Eintrag übereinstimmte, muss eine schöne Überraschung gewesen sein. Besonders hilfreich finde ich, dass du beim Standesamt nachgefragt hast – damit blieb es nicht bei der Vermutung.

Den Schluss, dass jeder seine Geburtszeit unbewusst kennt, würde ich daraus allerdings nicht ziehen. Für mich sind das zwei verschiedene Ebenen: die persönliche Bedeutung dieser Erfahrung und die Frage, welche Uhrzeit als Grundlage einer Berechnung belegt ist. Eine intuitive Vermutung kann ein Anlass zum Nachforschen sein, sollte ohne Bestätigung aber als Vermutung gekennzeichnet bleiben.

Dein Beispiel ergänzt die Ausgangsfrage deshalb gut: erst eine Idee haben, dann nach einer dokumentierten Angabe suchen. Danke für diesen praktischen Hinweis!

Viele Grüße
Thomas (Evenry)
 
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